testimonial-hydro_text_1.jpgMein ganzes Leben habe ich in Gewächshäusern verbracht. Ich wohne in der niederländischen Provinz Noord-Holland und half meinem Vater bereits mit 8 Jahren beim Entgeizen von Tomatenpflanzen. Schon damals wusste ich, dass ich später - wie mein Vater - Gärtner werden wollte. Ich fand es faszinierend, zu beobachten, wie aus kleinen Stecklingen große Pflanzen wurden, von denen ich letztendlich herrliche rote Tomaten pflücken konnte. Mein Name ist Karel van de Pas und ich bin Gärtner mit Leib und Seele. Nach meinem Studium an der HAS (Höheren Landbauschule) in Den Bosch habe ich den Gärtnereibetrieb meines Vaters übernommen. Auf diese Weise konnte ich die Fachkenntnisse meines Vaters mit meinem an der Hochschule erworbenen Fachwissen kombinieren.
Nebenbei

Dass sich im Betrieb seitdem sehr viel geändert hat, kann man wohl sagen. Seit dem Einsatz von Steinwolle ist die Aufzucht von Pflanzen viel professioneller geworden und bleibt nichts mehr dem Zufall überlassen. Dadurch habe ich alles voll im Griff, was mir sehr entgegen kommt. Neben Tomaten züchte ich seit 2 Jahren auch andere schnell wachsende Pflanzen.

Aus den Dünen

testimonial-hydro_text_2.jpgIn Noord-Holland kommt das Leitungswasser aus den Dünen und hat einen hohen EC-Wert von 1,1. Laut CANNA gab es zwei Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen:  Ich konnte das Leitungswasser entweder zur Hälfte mit Osmosewasser mischen oder den EC-Wert auf 2,7 anheben und weniger oft, dafür aber mehr Dünger pro Wassergabe beigeben. Dadurch würden die sich in der Steinwolle ablagernden Salze besser herausgespült werden. Es ist nämlich wichtig, dass der EC-Wert in den Matten nicht zu sehr ansteigt.

Stecklinge

Meine Stecklinge ziehe ich immer von der gleichen schönen Mutterpflanze. Auf diese Weise gehe ich auf Nummer sicher, dass ich qualitativ gute Stecklinge habe, die zu wunderschönen, gesunden Pflanzen heranwachsen. Ausschlaggebend dafür ist natürlich, dass der Steckling von einer kräftigen Mutterpflanze stammt. In der ersten Woche sorge ich dafür, dass die Pflanzen viel Licht erhalten. 18 Stunden pro Tag brauchen sie auf jeden Fall, um sich zu kräftigen Pflanzen zu entwickeln.

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